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- 22.12.2009: Buchkritik (Teil 1) zu "Das Karrieremacherbuch" von Svenja Hofert
- 19.11.2009: Der selbstbewusste Bewerber
- 12.11.2009: "Das Karrieremacherbuch" oder... wie man sich in der Jobwelt der Zukunft zurecht findet
- 29.10.2009: Wie es so weiterging... oder was ist inzwischen passiert?
Annette
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Der gute Ruf oder: Personal Branding/Reputation Management
14.2.2010 von admin.
Im Januarchat meiner XING-Gruppe hatte ich das Thema Personal Branding angeregt. Jedoch hatte sich bis dato kaum einer der Teilnehmer Sorgen über seinen “Ruf” im Web gemacht.
Das hat mich angeregt der Frage nachzugehen: “Warum ist das Thema Reputation Management” so wenig präsent bei Bewerbern?
Es gab doch erst letztes Jahr einen Aufrschrei (siehe auch Ein Thema macht die Runde im WWW vom 24.08.2009) in der Presse, wo (mal wieder, das Thema war definitiv nicht neu!!!) das Schreckensgespenst “Personaler googlen Bewerber” aufgezeigt wurde.
Doch ganz ehrlich: haben Bewerber daraus gelernt?
Ist das Thema “Personal Branding” oder “Reputation Management” dadurch eindringlicher bei den Bewerbern angekommen?
Zumindest auf den Social Media Plattformen (die ja direkt davon angesprochen sind) wird es thematisiert. Und so habe ich mich entschlossen in meinem Bewerbungstagebuch eine kleine Auswahl davon bereit zu stellen. Vielleicht in der Hoffnung, dass auch andere Bewerber (insbesondere die Generation Y) davon etwas mitnehmen können.
Tipps zum Start:
- 10 Personal Branding Tipps für Ihren Erfolg von Klaus Eck
- Define Your Personal Brand With Simple Questions von Ron Ashkenas
- Building your online reputation - 3 tips für #Jobseekers von Meg Montford
Tipps für bestimmte Plattformen:
- Xing für das Online Reputation Management nutzen von Klaus Eck
- Branding auf Facebook: Zahlen und Fakten von Karsten Füllhaas (zwar nicht explizit auf das Thema “Personal Brand” bezogen, aber trotzdem hilfreicht, um das Thema auf der Plattform Facebook zu beleuchten)
Allgemeine Infos/Artikel zum Thema:
- Personal Branding lohnt sich von Karsten Füllhaas
- Personal Branding: Smart Strategy or Planned Narcissism? von Tim Tyrell-Smith über Twitter gefunden
- Alle Artikel mit dem Tag “Personal Branding” von Jochen Mai alias Karrierebibel und
- ganz speziell der Artikel: Personal Branding – Warum Sie zur Internet-Marke werden sollten
- How A Personal Branding Statement Can Help Job Seekers von Phil Rosenberg
- 6 Personal Branding Mistakes That Can Threaten Your Job Search von Meridith Levinson
- Bewerbungsfalle Internet! Selbstmarketing will gelernt sein von Ralph Meinhold
- Online reputation might affect professional life von Torben Rick
Vielleicht noch eine kleine Ergänzung: wie so vieles aus dem Bereich Social Media, gehört auch das Thema Personal Branding zu den führenden Themen von amerikanischen Social Media Experten. Wenn man allein auf Twitter nach Personal Branding sucht, dann wird man fast mit Tweets erschlagen. Gleiches gilt für die Personensuche. In Amerika ist es gang und gäbe sich als Personal Branding Experte darzustellen. Ein Berufsbild, dass hier zu Lande (dabei beziehe ich mich einzig und allein auf die Zielgruppe der Bewerber!) noch wenig Beachtung gefunden hat.
Ich werde das Thema in meiner XING-Gruppe (anstelle des sonst üblichen Chat-Protokolls) zur Diskussion stellen und vielleicht gibt es ja noch Erkenntnisse, die ich dann hier ergänzen kann. … to be continued!
Geschrieben in Bewerbungsstrategie, Personal Branding, Social Media, Profil, Twitter, XING, Bewerbung | 5 Kommentare »
Überdenke Deine Ziele
11.2.2010 von admin.
Angeregt durch diesen Blogpost von Dan Schawbel habe ich mir mal wieder Gedanken über meine persönlichen Ziele (z.B. mit diesem Blog, siehe auch Eingangspost vom 21.07.2009) gemacht.
Bis dato habe ich sehr positive Resonanz auf das Bewerbungstagebuch erhalten. Und mein ursprüngliches Ziel, mein Netzwerk über meine Bewerbungsaktivitäten auf dem Laufenden zu halten, ist sicherlich auch noch ein Hauptgrund für dieses Blog.
Doch noch ein weiterer Aspekt hat sich etwas in den Vordergrund gestellt. Die Macht von Social Media jetzt erleben und mitnehmen/mitmachen sowie die Chance mit diesem Blog, meinem Twitteraccount, meinem XING-Profil etc. persönliche Erfahrungen zu sammeln, die ich später auch beruflich nutzen kann.
Diese berufliche Nutzung bzw. das Sammeln von ersten Erfahrungen in Social Media Netzwerken/Plattformen, entstand durch meine Projektarbeit: “Nutzung von Social Media in der Personalabteilung”. Also kann ich obigem Blogpost nur zustimmen:
- Strategie überlegen oder auch nur “neu” überdenken
- Taktiken oder gar auch die Strategie ändern
- es sein lassen oder
- Einstellung (z.B. in Bezug auf Resonanz, Follower etc.) ändern
Ganz klar im Sinne von: take it, change it or leave it.
Für mich gilt: ich bleib’ dabei. Zwar wird sich evtl. mein Twitteraccount ändern (um mehr auf mein Projektthema Social Media und HR einzugehen), aber sonst bleibt alles beim Alten! ![]()
Geschrieben in Blogempfehlung, Bewerbungsstrategie, Twitter | Keine Kommentare »
Social Media verändert die Kommunikation, heute: Twitview
10.2.2010 von admin.
Bin heute Zeuge eines spannenden Interviews geworden. Doch weder das Thema, noch die Beteiligten waren dabei das Besondere bzw. der Anlass für diesen Beitrag. Vielmehr die Art und Weise des Interviews hat mein Interesse geweckt. Und natürlich diesen Titel provoziert.
Der Twitteraccount @TmeetsHR hat den Twitteraccount der Brose Gruppe unter @Brose_Karriere interviewt. Nachzulesen mit dem Hashtag #twitview bzw. unter den jeweiligen Accounts. Verlinkung zum Absolvent-Blog, wo man das Interview nachlesen kann, folgt.
Das Interview war - aus Sicht eines Twitterers, der vielen Corporate Twitterern folgt - sehr interessant und aufschlussreich. Auch wenn ich Herrn Oettinger schon selber für meine Projektarbeit Social Media (im Einsatz in der Personalabteilung) interviewt hatte.
Aber wenn wir den obigen Faden mal weiterspinnen… und auch die vielen Bewerbungsaktivitäten, z.B. von @klauseck und seiner Suche nach Social Media Beratern mit einbeziehen, dann wächst Twitter zu mehr als nur einer Shortmessaging-Plattform heran. Es wird vielleicht sogar zu einem vorgeschalteten Auswahltool?!?!?! Denn wenn man schon ein klassisches Interview via Twitter führen kann, warum nicht auch andere (Auswahl-) Interviews???
Okay… den Aufschrei vieler HR Kollegen kann ich bis in die Steinzeit und zurück hören. *grins*
Mir geht es nicht um eine generelle Veränderung bzw. dem Aufheben von Auswahlgesprächen. Aber Social Media Plattformen bieten Chancen + Möglichkeiten, Bewerber vor dem Vorstellungsgespräch “kennen- und schreiben-zu-lernen”.
Also warum nicht ein paar Auswahlfragen oder Fragen vorab zur Stelle, zum Bewerber, zum Unternehmen, zur Aufgabe… via Twitter?
Ungewöhnlich?
Ja, zu 100%.
Möglich?
Bis dato habe ich noch nichts gefunden…Infos nehme ich gernen entgegen.
Der einzig gangbare Weg?
Nein.
Die Zukunft?
Wer weiß?
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Der selbstbewusste Bewerber
19.11.2009 von admin.
In den letzten Tagen ging mir immer wieder ein Thema durch den Kopf: warum sind viele Bewerber, ja sogar bereits fest angestellte Mitarbeiter, so wenig selbstbewusst.Jetzt wird jeder erst einmal sagen: Bewerber … klar.
Der Markt ist schwierig und eine fast auswegslose Lage am Arbeitsmarkt drückt das Selbstbewusstsein. Doch Mitarbeiter? Denen geht es doch gut. Warum sollen die unter mangelndem Selbstbewusstsein leiden?
Nun diesen Spagat werde ich ab heute etwas näher betrachten.
Auslöser für diesen Beitrag war ein Blogbeitrag, den ich auf Twitter gefunden hatte: You might be desperate, but don’t be stupid too!
Beim ersten Lesen dachte ich bei mir: wie jetzt… was steckt denn da dahinter? Doch meine Neugier hatte schon gesiegt und ich schaute mir den Beitrag näher an. Sie werden sich sicherlich nicht wundern, wenn es dabei (im übertragenen Sinn) um ein selbstbewusstes Auftreten als Jobsuchender geht.
Denn das Zitat: “Das Gras auf der anderen Seite des Zauns ist grüner” geht auch mir seit ein paar Tagen nicht aus dem Kopf.
Soll man zufrieden sein, mit dem was man hat? Oder schielt man nach dem, was nebenan zu haben wäre? Wäre man da wirklich „besser“ dran?
In Diskussion mit anderen Jobsuchenden kommt immer wieder die Frage auf: nehme ich den erstbesten Job oder suche ich meinen “Traumjob”. Meine Antwort (und die, die ich aus vielen Karriere-/Bewerbungsratgebern dazu immer lese) lautet dann: das kommt darauf an.
a) wie lange man schon arbeitssuchend/arbeitslos ist?
b) wie leidensfähig oder finanziell abgesichert man ist?
c) wie realistisch die Suche nach dem Traumjob ist! … etc.
Denn, so zeigt die Praxis, jeder Job hat seine Vor- und Nachteile. Man geht immer Kompromisse ein. Doch wie weit will man sich für eine “hohe” Kompromissbereitschaft verbiegen? Muss man alles annehmen, alles machen…? Nur weil man arbeitslos ist?
Ich bitte Sie!!! Mir geht es nicht um das Ausnutzen des Sozialstaates auf Kosten der Steuerzahler. Aber wie der Artikel oben schön beschreibt, was bringt mir eine Schnellschusshandlung (der erstbeste Job), wenn ich damit weder fachlich, noch persönlich zufrieden bin und keine Langfristperspektive sehe? Wenn ich immer nach nebenan schiele, wo das Gras (mein Traumjob?) vielleicht doch etwas grüner scheint? Die Gefahr - gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise - schnell wieder auf der Straße zu stehen, ist enorm hoch. Mangelnde Motivation bzw. Einsatzbereitschaft, hohe Frustration… ein Job sollte wie ein guter Schuh sein. Er sollte passen. Denn wie viele “Brüche” oder Episoden im Lebenslauf kann/darf man sich erlauben?
Skeptiker werfen gerne ein: und der Königsweg? Den gibt es nicht. Suchen Sie also auch nicht danach. Verwenden Sie lieber mehr Zeit auf Ihre Analyse: wo will ich hin, was will ich machen, worin bin ich gut/was macht mir Spaß. Suchen Sie gezielt. Wenn Sie Kompromisse eingehen, dann bleiben Sie aber am Ball und suchen permanent weiter. Geben Sie nicht auf. Auch durch einen vielleicht erst auswegslosen Job, kann noch immer das Licht am Ende des Tunnels erscheinen. Ihre Gelegenheit oder Ihr nächster Chef kann hinter der nächsten Ecke auf Sie warten. Sie müssen nur offen dafür sein, am Ball bleiben und weiter nach “Ihrem JOB” suchen.
Dann klappt das auch mit dem Selbstbewusstsein!
Und was es mit den Mitarbeitern auf sich hat, dass verrate ich Ihnen beim nächsten Mal.. in diesem Theater!
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Bestätigt: Blog kann bei der Jobsuche helfen
17.9.2009 von admin.
Zwischen Probearbeiten, vielen Vorstellungsgesprächen, einem Zeitungsinterview, Vorbereitungen und Recherchen für meine Vorstellungsgesprächs-Reihe, einigen technischen Problemen (@Support: die noch immer nicht behoben sind!!!) mal eine schnelle Zwischenmeldung, die heute über Twitter reinkam:
Wenn das mal keine positive Bestätigung ist, oder?!? ![]()
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Ein Thema macht die Runde im WWW
24.8.2009 von admin.
Seit Tagen geistert wieder ein Thema durch die Welt (insbesondere bei allen gängigen Tageszeitungen) bzw. Social Media Plattformen wie Twitter + XING: Personaler durchleuchten Bewerber nach ihren Online-Aktivitäten vor dem Bewerbungsgespräch.
Nun gut:
- das ist neuer Wein in alten Schläuchen. Schon vor längerer Zeit hatten wir in meiner XING-Gruppe über das Thema Jobfalle Internet gesprochen.
Heutzutage gibt es sogar einschlägige Bücher (z.B. Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!) dazu.
- das Thema scheint einen Nerv der Zeit (z.B. hier oder hier oder alle Treffer in einer Suchmaschine) zu treffen und
- ein Sommerloch lässt sich mit einem brandheißen Thema gut füllen.
Aber im Einzelnen. Was ist daran neu, dass ein Personaler über einen Bewerber Auskünfte einholt?
Nichts. Das gab es schon immer und wird es auch immer geben. Nur heute machen Social Media Plattformen die Suche leichter und einfacher. Aber der Fakt, dass man auf Herz und Nieren geprüft wird, ist nicht neu. Also muß man als Bewerber auch darauf eingestellt sein. Und mal ehrlich: wenn man einen neuen Geschäftsführer oder Unternehmensrepräsentanten sucht, dann kann man auch erwarten, dass seine Reputation nicht nur in der Offline-Welt (auch Realität genannt) einwandfrei ist. Man möchte kaum jemanden einstellen, der seine Alkoholexzesse online stellt. Um mal das extremste Beispiel zu nehmen. Jedoch gebe ich (okay, aus subjektiver Personalersicht) zu bedenken: viel Zeit hat ein Personaler für eine durchschnittliche Bewerbung. Und im 2. Schritt für die Vorbereitung zu einem Vorstellungsgespräch? Wenn man 6 - 8 Bewerber an einem Tag einplant, dann kann man kaum für jeden eine halbe Stunde Internetrecherche einkalkulieren. Also auch hier: man sollte die Kirche im Dorf lassen bzw. nicht jede Studie so brandheiß bewerten.
Ist es nicht vielmehr so, dass auch Personaler Menschen sind und sich im WWW und genau auf diesen Social Media Plattformen bewegen? Dass man da schnell mal nach einem Bewerber schaut, denn man nächste Woche zum Gespräch einladen möchte, das liegt doch in der menschlichen Natur. Und wenn man einmal dabei ist, gibt man sicher auch die fünf weiteren Namen ein. Ja. Aber warum nicht?
Was hat ein Bewerber zu verstecken? Sein Privatleben? Im Sinne von: ich trenne Arbeit und Privates strickt voneinander?
Nun, wenn jemand so argumentiert, dann sollte diese Person auch das Tun und Lassen im WWW strickt von seiner Person (nach Privat + Beruflichem) trennen. Denn mal ganz ehrlich: wer Bilder aus seinem letzten Ballermannurlaub ins Netz stellt und glaubt, dass man die trotz Namensnennung nicht mit seinem beruflichen Profil überein bringt, der ist entweder naiv oder … na ja.. belassen wir es bei naiv.
Fazit: jeder Schritt im Netz sollte wohlüberlegt sein. Was gebe ich preis und was möchte ich für ein Bild von mir entstehen lassen? Sicher macht jeder mal Fehler. Aber von einem erwachsenen Menschen, der sich im Berufsleben einen Namen schaffen möchte, kann man doch durchaus erwarten, dass er all’ seine Aktionen / Reaktionen dosiert. Oder? Was meinen Sie dazu? Gerne können Sie in meiner XING-Gruppe mit uns darüber diskutieren.
- Ich freu’ mich auf Sie!
Geschrieben in Social Media, XING, Twitter, Bewerbung, Web 2.0 | 1 Kommentar »
Bewerben macht Angst
21.8.2009 von admin.
Mal wieder angeregt durch eine meiner Lieblingsresourcen habe ich heute einen tollen Artikel zum Thema “How to make mistakes” gefunden.
Warum hat mich das Thema innerhalb von Sekunden in mein Blog getrieben? Ganz einfach. Oftmals hört man von Bewerbern: oh, das kann ich nicht. Da brauch’ ich mich nicht drauf bewerben. Das klappt eh’ nicht.
Da kommt meine Standardantwort: nicht versucht ist nicht gewollt oder nicht versucht, ist schon eine Absage. (Danke @Bärbel für die Erweiterung!)
Denn diese Angst vor der Bewerbung resultiert genau aus den zwei Gründen, die in dem Artikel genannt werden:
- Angst vor Zurückweisung
- Angst vorm Versagen
Und wenn Sie jetzt denken: Ja, die hat gut reden… haut die Bewerbungen einfach so raus und hat genug Selbstbewußtsein für 10 Bewerber… Dann antworte ich: das ist a) nicht immer so gewesen und b) auch immer tagesabhängig. Aber die Grundhaltung von “was man nicht versucht, das will man auch nicht”, liegt schon viel weiter zurück. Da hab’ ich noch gar nicht über Bewerbungen nachgedacht.
Aber im Laufe der Jahre und damit der Bewerbungen wurde diese Grundhaltung wie ein Bewerbungsmantra für mich. Und somit gelten die Punkte “Angst vor Zurückweisung” oder “Angst vorm Versagen” nicht. Denn man wenn es nicht wagt seinen Hut in die Runde zu werfen und sich dem Bewerbungskampf zu stellen, dann wird immer die Angst über einen siegen.
Denken Sie darüber nach. Und wenn Sie morgen, bei der allsamstäglichen Lektüre, wieder eine Anzeige sehen und in Ihr altes Denkmuster verfallen: oh, das wird eh’ nichts… dann erinnern Sie sich: nicht versucht, ist nicht gewollt. Wollen Sie einen neuen Job? Dann tun Sie es!
In diesem Sinne: viel Erfolg bei der Bewerbung!
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Elevator Pitch oder wie verkaufe ich mich (und meine Kompetenzen)
6.8.2009 von admin.
Es passiert immer mal wieder, dass man über sein Netzwerk einen Kontakt erhält und dort für einen Job nachfragen kann. Oder man hat den Weg der Initiativ-Bewerbung eingeschlagen und will vorher beim potentiellen Arbeitgeber kurz anrufen.
Dieses “kurz” hat jedoch eine besondere Bedeutung. Wie verkaufe ich mich in der kurzen Zeit richtig, dass a) der Kontakt bleibt bzw. für gut empfunden wird oder b) man tatsächlich Interesse weckt und seine Unterlagen zusenden soll.
Hierbei fällt mir immer das Stichwort “Elevator Pitch” ein. Und nach meinem letzten Telefonat (über einen guten Kontakt, a la: “Hier ist seine Handynummer. Habe ihm ihre Situation geschildert. Rufen Sie ihn mal an.” habe ich mir das Gedanken drüber gemacht. Werde das heute abend im Chat auch thematisieren. Aber zum Chat komme ich später.
Was habe ich also in dem Telefonat gemacht. Gut, es war auf eine konkrete Ausschreibung bezogen. Daher fiel mir der Einstieg leicht. Kurze Begründung (eigentlich analog wie im Anschreiben) warum mich die Stelle interessiert. Dann meine Schwerpunkte (= warum ich darauf passe bzw. was ich davon bisher gemacht habe) und wir waren im Gespräch.
Doch im Nachgang habe ich überlegt: da geht noch mehr. Es war für den Einstieg gut (Resultate stehen noch aus), aber es gibt ja immer etwas was man bessern machen kann. Also mal recherchiert.
Inbesondere bei Twitter habe ich dazu einen interessanten Account gefunden: Laura Allen bzw. ihre Website.
Dort kann man seinen eigenen Elevator Pitch auch vorbereiten. Die Fragen dazu (ich stolpere gerade über die Frage: worin bin ich sehr gut? -> kurz + knapp??? .. äh schwierig. *überleg*) helfen einem sehr gut weiter. Bin noch unter dem Limit von 500 Zeichen. Feile also weiter daran. Okay. Der Einfachheit (weil ich gerne im internationalen HR Bereich arbeiten möchte) auf Englisch. Aber das schult noch mehr. Denn in einer Fremdsprache kurz + knapp seine Stärken anpreisen, erfordert noch ein höheres Maß an Konzentration, als wenn man deutsche Allgemeinplätze aus einem beliebigen Anschreiben nimmt.
Doch was haben meine weiteren Recherchen noch ergeben: aus meinen Blogempfehlungen (siehe Menüleiste) habe ich u.a. folgenden Artikel von Roland Kopp-Wichmann gefunden: Elevator Pitch – oder “Was machen Sie denn beruflich?”
Aber auch im Bewerberblog fand sich ein interessanter Artikel dazu: Phrasen dreschen.
Habe dann auch mal nach Literatur gesucht und bin unter anderem hier fündig geworden: 30 Minuten für den überzeugenden Elevator Pitch.
Doch was haben alle hier vorgestellten Tipps / Beispiele gemeinsam? Man soll sich über seine Zielgruppe klar werden. Okay: potentielle Arbeitgeber / Personalverantwortliche. Dann soll der Kurzvortrag so auf den Punkt gebracht sein, dass auch beim Gegenüber möglichst viel hängen bleibt. Also kurz, knapp, klare Worte, bildhafte Sprache. Und wie immer bei eienr Bewerbung: Vorteils- / Positiv-Argumentation. Warum bin ich gut und was bringe ich meinem neuen Arbeitgeber an (Mehr-) Wert?
Und alles Fragen, die man sich sowie während eines Bewerbungsprozesses immer wieder stellt. Die nur kürzer und knapper in 30 - 90 Sekunden (also der Weg eines Fahrstuhls in die oberste Etage) verpackt.
Wie gesagt kann man das nicht nur bei Initiativbewerbungen anwenden. Sondern auf alle Bewerbungskanäle. Denn auch auf einer Messe / einem Netzwerkabend kann die Frage auf Sie zukommen: “Was machen Sie denn so beruflich?”.
In diesem Sinne. Viel Erfolg bei Ihrem persönlichen Elevator Pitch. Ich begebe mich jetzt in die Praxis und teste meinen 30-Sekunden-Vortrag!
Geschrieben in Elevator Pitch, Twitter, Bewerbung | 5 Kommentare »
Bewerben macht Spass!
31.7.2009 von admin.
Angeregt durch eine Diskussion in meiner XING-Gruppe habe ich zum Wochenende mal über den Spass bei Bewerbungen sinniert. Mir ging es einfach darum, dass viele Bewerber sicherlich gefrustet über die jetzige Lage am Arbeitsmarkt, eher jammern und alles ins Negative ziehen, als positiv nach vorn zu schauen.
Sicherlich ist eine positive Einstellung in der jetzigen Lage schwer. Aber Gegenfrage: was bringt es mir persönlich, wenn ich jammere, meckere und über doofe Personaler schimpfe, die sich eh’ nie melden und wenn, dann mit dem falschen Ergebnis, nämlich einer Absage. Was bringt mir das?
Nichts. Eben.
Also warum den Spiess nicht umdrehen und aus dem Bewerbungsfrust, eine Bewerbungslust machen? Hmm? ![]()
Klingt fast gleich, hat aber eine ganz andere Auswirkung.
Also einfach Spass haben beim Bewerben. Weiteres Beispiel: ich habe letztens auf Twitter mit einem amerikanischen Bewerbungscoach gezwitschert und wir haben über die tägliche Inanspruchnahme beim Bewerben gesprochen. Bewerben ist eigentlich ein Vollzeitjob. Wenn aber Bewerben ein Job ist und ich damit fast den ganzen Tag, 5 Tage die Woche (ohne Samstagslektüre) verbringe, warum dann Frust schieben? Machen Sie das auf der “normalen” Arbeit dann auch? Also nur Frust und keine Lust, Spass und Vergnügen?
Ja… ich plädiere einfach für ein frohgesinntes Herz, Spass am rechten Fleck und die Arbeit, auch das Bewerben, geht leichter von der Hand.
Wollen Sie es versuchen? Berichten Sie mir gerne davon. Ich mach’ mich jetzt gut gelaunt an eine neue Bewerbung. In diesem Sinne: ein frohes Wochenende, mit wenig Frust und viel Lust! ![]()
Geschrieben in XING, Twitter, Bewerbungstipps | 1 Kommentar »
Tipps zur Jobsuche gefunden
23.7.2009 von admin.
In letzter Zeit prasseln regelrecht Schwärme von Ratgebern auf einen nieder, die die ultimativen Tipps zur Jobsuche im Web 2.0 oder via Social Media anpreisen. Doch halten sie auch, was sie versprechen? Ein Selbstversuch.
- Rheinische Post: So nutzen Sie Socia Media Networks für die Jobsuche
Hier wird in 10 Punkten verdeutlicht, wie Sie Social Media Netzwerke nutzen sollten, um bei Ihrer Jobsuche erfolgreich zu sein.
- VirtualJobCoach: 10 signs and how to kick re-start your job search.
Eine sehr amerikanische Herangehensweise, die gerade wenn z.B. ihre Jobsuche ist ins Stocken geraten ist, ein paar gute Tipps auch für deutsche Arbeitssuchende bereit hält, wie man wieder durchstarten sollte.
Zusammenfassend haben sie gemeinsam:
- Netzwerken ist das A und O (siehe auch mein Eingangspost vom 17.7.09 )
- Erstellen Sie eine Zielfirmenliste
- Kontaktaufnahme mit Zielunternehmen, vor der eigentlichen Bewerbung (mein Rat: insbesondere bei Initiativbewerbungen!)
- Alle Angaben, die sie im WWW veröffentlichen, sollten wohlüberlegt + dosiert sein
- Jobsuche ist ein Vollzeitjob, bei dem man ständig an sich arbeiten muß (insbesondere die eigene Motivation hochhalten! Dazu folgen noch weitere Beiträge. Einfach dranbleiben!)
- Zeit- bzw. Planung allgemein ist hierbei ebenso von Bedeutung (z.B. widmen Sie Jobbörsen “nur” 30% Ihrer Zeit), den Rest sollten Sie in Kontakte / Netzwerke, auch bei realen Treffen verbringen
Was bedeutet das konkret an meinem Beispiel: ich werde weiterhin meine Kontakte hierüber auf dem Laufenden halten, um noch weitere Leute für mich zu aktivieren. Und ich werde mich verstärkt in meinen HR - Netzwerken bewegen. Mehr dazu in den nächsten Tagen!
Geschrieben in Social Media, Twitter, Bewerbungstipps | 1 Kommentar »