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- 12.11.2009: "Das Karrieremacherbuch" oder... wie man sich in der Jobwelt der Zukunft zurecht findet
- 29.10.2009: Wie es so weiterging... oder was ist inzwischen passiert?
Annette
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Archiv der Kategorie XING
Bewerbungsvorbereitungen
25.2.2010 von admin.
Oder: was tue ich, bevor ich eine Bewerbung losschicke?
Diese Frage, im Angesicht der sich wandelnden Zeiten, kann man meines Erachtens in drei Abschnitte unterteilen.
- klassische Bewerbung (also alles vor 1990, grob geschätzt anhand meiner eigenen Berufsbiografie)
- vorgewärmte Bewerbung (Hypebis Anfang 2000 + )
- Social Media Bewerbung (alles ab 2008/2009 +)
Jetzt denkt jeder: “Na toll…. wieder so eine Aufsplittung in drei Rubriken, die sich inhaltlich nur wenig unterscheiden. ”
Ja. Aber mir geht es heute nicht um die inhaltlichen Unterschiede. Sondern um die Vorarbeit. Was führt zu einer solchen Bewerbung? Welche Schritte geht ein Bewerber, bis die … wie auch immer geartete… Bewerbung verschickt wird?
War es nicht bei den klassischen Bewerbungen so: man sah eine Anzeige, machte seine Unterlagen fertig und ab die Post.
Dann, dank vieler Bewerbungsberater oder Ratgeber, kam der Tipp auf: rufen Sie vorher an. Man “wärmte” seine eigene Bewerbung vor, machte vorher auf sich aufmerksam und versuchte dann im Anschreiben einen Bezug zu diesem Kontakt herzustellen. Was - wenn wir ehrlich sind - mal mehr oder weniger gelang. Denn nichts ist, von Seiten des Arbeitgebers, schlimmer, als wenn den ganzen Tag das Telefon klingelt, man zu nichts kommt und dann noch Fragen beantworten darf, die aus der Anzeige hervorgehen. Vorsichtig übertrieben… aber Sie verstehen sicher, worauf ich hinaus möchte.
Und dann kam die Zeit von Social Media, Communities, Plattformen und Foren… eine neue Art der Kommunikation bzw. Kontaktanbahnung nahm bzw. nimmt noch immer ihren Lauf. Und genau da, an dieser Stelle, ändern sich wieder die Bewerbungsvorbereitungen!
Beispiel gefällig?
Ich habe heute eine interessante Stelle gesehen. Okay… unabhängig davon, dass sie auf XING gepostet wurde, habe ich nicht sofort meine Bewerbung losgeschickt. Sondern erst einmal mein Netzwerk konsultiert. Ziel: etwas mehr über die Person und das Unternehmen an sich herausfinden. Ein Quentchen mehr an Informationen, dass mir evtl. einen Be-/ (Wett-)bewerb(ung)svorteil bringen könnte.
Denn Bewerben heute bedeutet u.a. auch, dass man sich aus der Masse abheben will und über Beziehungen, Kontakte eine bessere Bewerbungsposition erhalten möchte. Und vielleicht kann dabei ein Kontakt weiterhelfen. Im Sinne von: “ich kenne jemanden, der wäre für diese Stelle gut geeignet”.
Sehen Sie jetzt den Unterschied der drei Kategorien oben? Einseitig statisch, etwas dynamischer und zuletzt sogar sehr vielseitig+dynamisch. Wiederum ungeachtet des Inhaltes. Vielleicht liegt hier auch die Schwierigkeit im ganzen Bewerbungsprozess. Auf einem Bewerbermarkt wird das Alleinstellungsmerkmal immer wichtiger, die Kontakte bzw. der gute Ruf (siehe auch mein Posting vom 14.02.2010) und die Fähigkeit ein funktionierendes Netzwerk um sich herum aufzubauen, gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Was lernen wir daraus? Mir ist unmöglich diese Frage hier pauschal zu beantworten. Ich kann - wiederum nur aus meiner Warte als Bewerber - eine Antwort bzw. Richtung geben: bleiben Sie bei den Wurzeln der klassischen Bewerbung, aktualisieren Sie diese kontinuierlich, nutzen verschiedene Bewerbungskanäle, z.B. auch XING und spannen Ihr Netzwerk (Familie, Freunde, Nachbarn…. Menschen aus Ihren täglichen Leben) mit ein. Weitere Beispiele finden Sie in meiner Bewerbungsstrategie. Und scheuen Sie sich nicht Ihr Netzwerk anzusprechen. Eine Frage kostet nichts und kann im schlimmsten Fall “nur” unbeantwortet bleiben. Aber im besten Fall empfiehlt Sie jemand weiter oder verschafft Ihnen dadurch einen leichteren Eintritt/Start; eine gute Referenz…. etwas mehr oder anderes, als vielleicht andere Bewerber haben.
Wäre das nicht einen Versuch wert?
Und an meinem Beispiel: mein Kontakt hat dankenswerter Weise sofort reagiert. Bewerbung wird - nach dem Blogpost - weiter vorbereitet. ![]()
Geschrieben in Bewerbungsstrategie, Personal Branding, Social Media, XING, Bewerbungstipps, Bewerbung | Keine Kommentare »
Der gute Ruf oder: Personal Branding/Reputation Management
14.2.2010 von admin.
Im Januarchat meiner XING-Gruppe hatte ich das Thema Personal Branding angeregt. Jedoch hatte sich bis dato kaum einer der Teilnehmer Sorgen über seinen “Ruf” im Web gemacht.
Das hat mich angeregt der Frage nachzugehen: “Warum ist das Thema Reputation Management” so wenig präsent bei Bewerbern?
Es gab doch erst letztes Jahr einen Aufrschrei (siehe auch Ein Thema macht die Runde im WWW vom 24.08.2009) in der Presse, wo (mal wieder, das Thema war definitiv nicht neu!!!) das Schreckensgespenst “Personaler googlen Bewerber” aufgezeigt wurde.
Doch ganz ehrlich: haben Bewerber daraus gelernt?
Ist das Thema “Personal Branding” oder “Reputation Management” dadurch eindringlicher bei den Bewerbern angekommen?
Zumindest auf den Social Media Plattformen (die ja direkt davon angesprochen sind) wird es thematisiert. Und so habe ich mich entschlossen in meinem Bewerbungstagebuch eine kleine Auswahl davon bereit zu stellen. Vielleicht in der Hoffnung, dass auch andere Bewerber (insbesondere die Generation Y) davon etwas mitnehmen können.
Tipps zum Start:
- 10 Personal Branding Tipps für Ihren Erfolg von Klaus Eck
- Define Your Personal Brand With Simple Questions von Ron Ashkenas
- Building your online reputation - 3 tips für #Jobseekers von Meg Montford
Tipps für bestimmte Plattformen:
- Xing für das Online Reputation Management nutzen von Klaus Eck
- Branding auf Facebook: Zahlen und Fakten von Karsten Füllhaas (zwar nicht explizit auf das Thema “Personal Brand” bezogen, aber trotzdem hilfreicht, um das Thema auf der Plattform Facebook zu beleuchten)
Allgemeine Infos/Artikel zum Thema:
- Personal Branding lohnt sich von Karsten Füllhaas
- Personal Branding: Smart Strategy or Planned Narcissism? von Tim Tyrell-Smith über Twitter gefunden
- Alle Artikel mit dem Tag “Personal Branding” von Jochen Mai alias Karrierebibel und
- ganz speziell der Artikel: Personal Branding – Warum Sie zur Internet-Marke werden sollten
- How A Personal Branding Statement Can Help Job Seekers von Phil Rosenberg
- 6 Personal Branding Mistakes That Can Threaten Your Job Search von Meridith Levinson
- Bewerbungsfalle Internet! Selbstmarketing will gelernt sein von Ralph Meinhold
- Online reputation might affect professional life von Torben Rick
Vielleicht noch eine kleine Ergänzung: wie so vieles aus dem Bereich Social Media, gehört auch das Thema Personal Branding zu den führenden Themen von amerikanischen Social Media Experten. Wenn man allein auf Twitter nach Personal Branding sucht, dann wird man fast mit Tweets erschlagen. Gleiches gilt für die Personensuche. In Amerika ist es gang und gäbe sich als Personal Branding Experte darzustellen. Ein Berufsbild, dass hier zu Lande (dabei beziehe ich mich einzig und allein auf die Zielgruppe der Bewerber!) noch wenig Beachtung gefunden hat.
Ich werde das Thema in meiner XING-Gruppe (anstelle des sonst üblichen Chat-Protokolls) zur Diskussion stellen und vielleicht gibt es ja noch Erkenntnisse, die ich dann hier ergänzen kann. … to be continued!
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Ein Thema macht die Runde im WWW
24.8.2009 von admin.
Seit Tagen geistert wieder ein Thema durch die Welt (insbesondere bei allen gängigen Tageszeitungen) bzw. Social Media Plattformen wie Twitter + XING: Personaler durchleuchten Bewerber nach ihren Online-Aktivitäten vor dem Bewerbungsgespräch.
Nun gut:
- das ist neuer Wein in alten Schläuchen. Schon vor längerer Zeit hatten wir in meiner XING-Gruppe über das Thema Jobfalle Internet gesprochen.
Heutzutage gibt es sogar einschlägige Bücher (z.B. Karrierefalle Internet. Managen Sie Ihre Online-Reputation, bevor andere es tun!) dazu.
- das Thema scheint einen Nerv der Zeit (z.B. hier oder hier oder alle Treffer in einer Suchmaschine) zu treffen und
- ein Sommerloch lässt sich mit einem brandheißen Thema gut füllen.
Aber im Einzelnen. Was ist daran neu, dass ein Personaler über einen Bewerber Auskünfte einholt?
Nichts. Das gab es schon immer und wird es auch immer geben. Nur heute machen Social Media Plattformen die Suche leichter und einfacher. Aber der Fakt, dass man auf Herz und Nieren geprüft wird, ist nicht neu. Also muß man als Bewerber auch darauf eingestellt sein. Und mal ehrlich: wenn man einen neuen Geschäftsführer oder Unternehmensrepräsentanten sucht, dann kann man auch erwarten, dass seine Reputation nicht nur in der Offline-Welt (auch Realität genannt) einwandfrei ist. Man möchte kaum jemanden einstellen, der seine Alkoholexzesse online stellt. Um mal das extremste Beispiel zu nehmen. Jedoch gebe ich (okay, aus subjektiver Personalersicht) zu bedenken: viel Zeit hat ein Personaler für eine durchschnittliche Bewerbung. Und im 2. Schritt für die Vorbereitung zu einem Vorstellungsgespräch? Wenn man 6 - 8 Bewerber an einem Tag einplant, dann kann man kaum für jeden eine halbe Stunde Internetrecherche einkalkulieren. Also auch hier: man sollte die Kirche im Dorf lassen bzw. nicht jede Studie so brandheiß bewerten.
Ist es nicht vielmehr so, dass auch Personaler Menschen sind und sich im WWW und genau auf diesen Social Media Plattformen bewegen? Dass man da schnell mal nach einem Bewerber schaut, denn man nächste Woche zum Gespräch einladen möchte, das liegt doch in der menschlichen Natur. Und wenn man einmal dabei ist, gibt man sicher auch die fünf weiteren Namen ein. Ja. Aber warum nicht?
Was hat ein Bewerber zu verstecken? Sein Privatleben? Im Sinne von: ich trenne Arbeit und Privates strickt voneinander?
Nun, wenn jemand so argumentiert, dann sollte diese Person auch das Tun und Lassen im WWW strickt von seiner Person (nach Privat + Beruflichem) trennen. Denn mal ganz ehrlich: wer Bilder aus seinem letzten Ballermannurlaub ins Netz stellt und glaubt, dass man die trotz Namensnennung nicht mit seinem beruflichen Profil überein bringt, der ist entweder naiv oder … na ja.. belassen wir es bei naiv.
Fazit: jeder Schritt im Netz sollte wohlüberlegt sein. Was gebe ich preis und was möchte ich für ein Bild von mir entstehen lassen? Sicher macht jeder mal Fehler. Aber von einem erwachsenen Menschen, der sich im Berufsleben einen Namen schaffen möchte, kann man doch durchaus erwarten, dass er all’ seine Aktionen / Reaktionen dosiert. Oder? Was meinen Sie dazu? Gerne können Sie in meiner XING-Gruppe mit uns darüber diskutieren.
- Ich freu’ mich auf Sie!
Geschrieben in Social Media, XING, Twitter, Bewerbung, Web 2.0 | 1 Kommentar »
Zusammenfassung Themenchat “Bewerbungslust statt Bewerbungsfrust”
10.8.2009 von admin.
Der erste Themenchat in meiner XING-Gruppe “Arbeitslos na und !? Mach Dich nicht kleiner als Du bist!” ist vorbei.
Doch was kam dabei rum? Hat er Anklang gefunden? 2x Ja!
Eine Zusammenfassung habe ich in eben in XING geschrieben. Hier noch einmal eine kleine Interpretation bzw. persönliche Auslegung.
Die wichtigste Erkenntnis für Bewerber bzw. die Teilnehmer am Chat war, wenn ich es sinngemäß übersetze:
“red’ drüber und tausch’ Dich aus. Denn Du bist nicht mit Deinen Problemen und Sorgen allein. Es geht vielen genauso wie Dir. Und ins stille Kämmerlein verziehen, hat noch keinen Hund hinter dem Ofen vorgelockt.”
Viele der Teilnehmer waren froh, sich einfach einmal in einer etwas persönlicheren Art und Weise (als in einem Business-Forum ,wo evtl. der potentielle Arbeitgeber direkt mitliest) über ihre Bewerbungserfahrungen austauschen zu können.
Also hat sich das erste Ziel (bzw. mein Ansinnen mit diesem Termin) schon erfüllt. Das freut mich natürlich sehr.
Aber auch im Nachgang kamen noch viele Rückmeldungen, die entweder obiges bestätigten oder nach einer Fortsetzung fragten. So haben wir uns entschlossen diesen Termin regelmäßig am 1. Donnerstag im Monat stattfinden zu lassen. Die Themen entstehen entweder aus der Situation (wie im Chat nicht unüblich) heraus oder es gibt einen aktuellen Beitrag den wir anfangs zur Diskussion stellen. Natürlich hoffen wir auch zukünftig Experten für den ein oder anderen Termin gewinnen zu können, um z.B. Fragen “was soll alles in ein Anschreiben” en details zu diskutieren.
Doch was hat mir (da es hier auch ja um mich geht) der Chat persönlich gezeigt?
- Es gibt nie ausreichend Informationen bzw. es werden immer wieder Fragen zu allen Bewerbungsphasen gestellt. Also ein weiteres Ansinnen, Anregungen / Tipps zum Beantworten dieser Grundfragen zum Teil auch hier mit einfließen zu lassen.
- Der gegenseitige Gedankenaustausch ist wichtig. Wenn man ein Problem (z.B. den 1. Satz in einem Anschreiben) mit mehreren bespricht, dann kann z.B. der eigene blinde Fleck wieder etwas heller werden. Also sich immer eine zweite oder dritte Meinung einholen und nicht auf den eigenen festgefahrenen Meinungen beharren. Flexibel sein und sowohl seinen Lebenslauf und sein Anschreiben / Bewerbung im Gesamten als dynamisches Gesamtwerk betrachten.
- Auch in unkoventionellen Terminen wie einem Chat lassen sich Kontakte knüpfen. Und eben diese Kontakte können evtl. wieder einmal den Ausschlag für einen weiteren Kontakt geben…. der letztendlich zu einem Jobangebot führt. Also auch dieser Termin stand wohl im Zeichen dieses Blogs: sei’ aktiv, beteilige Dich, mache von Dir reden und versuche so viele Menschen wie möglich, für Dein Ziel (”Neuer Job”) zu aktivieren.
Ich werde über die weiteren Themen bzw. Veranstaltungen berichten.
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Bewerben macht Spass!
31.7.2009 von admin.
Angeregt durch eine Diskussion in meiner XING-Gruppe habe ich zum Wochenende mal über den Spass bei Bewerbungen sinniert. Mir ging es einfach darum, dass viele Bewerber sicherlich gefrustet über die jetzige Lage am Arbeitsmarkt, eher jammern und alles ins Negative ziehen, als positiv nach vorn zu schauen.
Sicherlich ist eine positive Einstellung in der jetzigen Lage schwer. Aber Gegenfrage: was bringt es mir persönlich, wenn ich jammere, meckere und über doofe Personaler schimpfe, die sich eh’ nie melden und wenn, dann mit dem falschen Ergebnis, nämlich einer Absage. Was bringt mir das?
Nichts. Eben.
Also warum den Spiess nicht umdrehen und aus dem Bewerbungsfrust, eine Bewerbungslust machen? Hmm? ![]()
Klingt fast gleich, hat aber eine ganz andere Auswirkung.
Also einfach Spass haben beim Bewerben. Weiteres Beispiel: ich habe letztens auf Twitter mit einem amerikanischen Bewerbungscoach gezwitschert und wir haben über die tägliche Inanspruchnahme beim Bewerben gesprochen. Bewerben ist eigentlich ein Vollzeitjob. Wenn aber Bewerben ein Job ist und ich damit fast den ganzen Tag, 5 Tage die Woche (ohne Samstagslektüre) verbringe, warum dann Frust schieben? Machen Sie das auf der “normalen” Arbeit dann auch? Also nur Frust und keine Lust, Spass und Vergnügen?
Ja… ich plädiere einfach für ein frohgesinntes Herz, Spass am rechten Fleck und die Arbeit, auch das Bewerben, geht leichter von der Hand.
Wollen Sie es versuchen? Berichten Sie mir gerne davon. Ich mach’ mich jetzt gut gelaunt an eine neue Bewerbung. In diesem Sinne: ein frohes Wochenende, mit wenig Frust und viel Lust! ![]()
Geschrieben in XING, Twitter, Bewerbungstipps | 1 Kommentar »
Chat zum Thema: “Jobsuche via XING”
30.7.2009 von admin.
Wir sind bereits im Chat zu finden. Wer noch einsteigen mag, immer gerne. Eine Zusammenfassung trage ich nach dem Ende des Chats (bleibe bis ca. 21 Uhr online) hier später nach.
Es ist kurz nach neun Uhr abends. Was kam beim Chat heraus?
Erst einmal vielen Dank an alle Beteiligten. Ganz besonders Herrn Ralph Meinhold, Inhaber der MMK Personalberatung. Wir haben - wie wohl für einen Chat üblich - auch andere Themen tangiert. Aber auf unsere Ausgangsfrage “Jobsuche via XING” kam heraus:
- wichtig ist ein gut gepflegtes Profil
- mit aussagekräftigen Stichworten
- klare Formulierung der eigenen Ziele (was suche ich)
- und Qualifikationen (was biete ich)
- wohin will ich (Branche, Unternehmensgröße)
- zusätzlich Profil auf weiteren Portalen einpflegen (Linksammlung dazu folgt)
- Initiativbewerbungen starten (z.B. wenn man in XING Kontakte findet / deren Beiträge liest etc. - Anhaltspunkte für eine Initiativbewerbung sammeln)
- Personalberater kontaktieren - oder direkt den Lebenslauf zusenden (bei der Auswahl darauf achten: große reagieren i.d.R. so auch meine persönliche Erfahrung, schlechter, als kleine / gezielt ausgewählte Beratungen)
Ein weiteres Thema: muß man in einer Krise (wie jetzt) alles akzeptieren? Da gingen die Meinungen dann doch auseinander. Ohne die einzelnen Pro’s und Contra’s wiederzugeben lässt sich jedoch sagen: Chancen sollte man (im akzeptablen Rahmen - rein subjektiv) nutzen!
Passgenauigkeit auf eine Stellenanzeige: die Diskussion um eine Studie (Frauen bewerben sich nur bei 80 % Passung und Männer immer) brachte die (alte? / bekannte ?) Diskrepanz zwischen Mann vs. Frau und Soll / Ist (Qualifikation) klar zum Vorschein. Männer bewerben sich auch einfach so (insbesondere bei Beratern), den es könnte ja auch auf was anderes passen. Also: klare Lektion für den weiblichen Teil der Bewerberwelt.
Was neben diesen “harten” Fakten auch zur Sprache kam: seien Sie aktiv. Zeigen Sie sich. Machen Sie (positiv) von sich reden! Denn wie heißt es schon in meiner XING-Gruppe: wer schreibt, der bleibt! In diesem Sinne.. bis morgen!
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Ein Selbstversuch
27.7.2009 von admin.
Es ist einiges passiert. Ich war am Freitag zu einem Vorstellungsgespräch. Aber “nur” bei einem Personaldienstleister. Und die Erfahrung (ich habe ja auch in dieser Branche gearbeitet): man muß Glück haben. Also mal abwarten, ob da noch etwas passiert.
Was kann ich daraus für meine Bewerbungsbemühungen lernen? Der Kanal Dienstleister sollte sicherlich nicht außer Augen gelassen werden. Aber in wenn überall Personal gestrichen wird, dann ist es auch für Dienstleister nicht leicht an Aufträge zu kommen. So zumindest auch die Rückmeldung vieler Personalberater. Versuchen ja, viel erhoffen: jein.
Aber was ist sonst passiert in Sachen Selbstversuch?
Die Zeitungsausbeute hat dieses Wochenende leider nichts gebracht. Liegt es am Sommerloch oder an der Wirtschaftskrise? Ich tipp: an beidem!
Dann habe ich weiter überlegt, wie ich XING zur Jobsuche nutzen kann. Insbesondere meine Kontakte. Wie kann ich all’ meine XING Kontakte aktivieren? Da ich noch immer Austausch zum Thema Jobsuche in Social Media Netzwerken suche (der Auslöser für dieses Blog), werde ich zu einem Termin einladen. Am kommenden Donnerstag, 30.07.2009, werde ich einen Chat eröffnen, um genau diesen Selbstversuch zu diskutieren.
Und bei Bedarf werde ich diesen Termine gerne in regelmäßigen Abständen wiederholen, um weiteren Arbeitssuchenden die Möglichkeit zum Austausch zu geben. Mehr dazu in meiner XING-Gruppe “Arbeitslos na und !? Mach Dich nicht kleiner als Du bist!”.
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Pensum für den Nachmittag
20.7.2009 von admin.
Habe noch eine Bewerbung über eine Anzeige in XING verfasst. Dann ein wenig im Haushalt etwas getan, um auf neue Gedanken zu kommen. Arbeite jetzt an einem Stellengesuch, dass ich in diversen Foren in XING einstellen möchte. Werde morgen davon berichten bzw. Links dazu einstellen.
Und habe heute nachmittag einem Kontakt in Twitter die Daumen für ein Vorstellungsgespräch gedrückt. Gegenseitige Unterstützung, so meine Erfahrung aus der Betreuung meiner XING-Gruppe für Arbeitssuchende, ist das A und O. Wir haben uns darüber unterhalten, ob sie den Job überhaupt noch machen will. Ich gab zu Bedenken: man kann in jedem Vorstellungsgespräch hinzu lernen. Egal ob man den Job haben möchte (was sich ja manchmal erst im Gespräch rausstellt) oder nicht. Von daher: allen Interviewteilnehmern drücke ich fest die Daumen. Ich habe Freitag wieder ein Gespräch.
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Neue Woche, neue Bewerbungen
20.7.2009 von admin.
Die Ausbeute vom Wochenende: nur eine Sachbearbeiterstelle bei einer Hochschule. Aber warum nicht. In Vorbereitung.
Zusätzlich (wie jeden Morgen) als erste Aufgabe des Tages: meine Netzwerke abklappern, ob sich da etwas ergeben hat. Und ja: bei XING fand ich eine neue Stelle in Stuttgart. Beraterin war schon bekannt, gleich mal kontaktiert. Abwarten. Dann noch mal die Mails gecheckt: bis dato nichts aus den Job-Mails. Keine Absagen oder sonstige Anfragen. Also auch hier die Devise: abwarten.
Zusätzlich habe ich etwas bei Twitter gesurft. Dort sucht jemand derzeit nach einem Tool, um CV’s zu archivieren. Da HR und IT meine Themen sind, siehe auch mein HR-Profil, bin ich da gerne behilflich. Interessesante Twitterer zum Thema Jobs gefunden und gleich mal in die Blogrolle eingefügt.
Ansonsten: in meinem Mails von heute morgen war ein interessanter Artikel. Habe ihn a) in meine XING-Gruppe eingestellt und b) für mich gebookmarkt. Weitere Links zum Thema werde ich demnächst bei delicious veröffentlich. Überarbeite die Seite derzeit noch. Also dranbleiben!
Soviel für den Vormittag! Jetzt erst mal kurz Pause machen.
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