Archiv für Teamentwicklung

„Was sind meine Stärken?“ – Blogparade

Der April ist – wie hier angerissen – dem Team gewidmet. Doch bevor ich mich als Teil eines Teams definieren kann, in einem Team agieren kann, sollte ich da nicht auch mich erst einmal „selber“ (er-) kennen? Passend dazu hat Svenja Hofert zur Veröffentlichung ihres neuen Buches „Was sind meine Stärken?“zu einer #Blogparade aufgerufen.

Das hat mich – sozusagen noch in Ausbildung zum #Teamgestalter – sofort angesprochen. Weiterlesen

„Du wirst die Firma auch nicht retten“

Was für ein Zitat… ich habe es heute von einer Kollegin als „Empfehlung“ erhalten. Doch von Anfang an.

Wie oft hat man – als Arbeitnehmer, Freiberufler bzw. Einzelkämpfer oder Mensch – vor einem Berg von Aufgaben gestanden. Ja, man wollte schier verzweifeln ob der Vielzahl der Aufgaben/Anforderungen/Tätigkeiten, die es zu erledigen gab. Und doch stellt man sich immer wieder diesem Kampf. Tapfer… und manchmal doch kaum Aussicht auf Erfolg.

Kennen Sie das Gefühl? Wie gehen Sie damit um?

Ich hatte heute wieder so ein Erlebnis, wo ich mich mit einer Kollegin (aus einer „Schwester“-Einheit) unterhalten habe. Und wir haben uns gegenseitig unser Leid (ob der Vielzahl der zu bewältigenden Projekte) geschildert. Bei der Verabschiedung dann ein obligatorischer Hinweis auf den „verdienten“ Feierabend. Und da sagte sie zu mir: „Du, mach‘ heute nicht so lange. Wir beide [allein] können die Firma auch nicht retten.“

Wow… was für eine Aussage. Aber denken wir einmal darüber nach. Wie oft will man „gerade noch schnell“ etwas erledigen, damit die to-do-Liste für den nächsten Tag wenigstens um wenige Punkte kürzer ist. Doch ist es wirklich des Rätsels Lösung?

Nein.

Weniger ist mehr oder… man muss Sachen auch einmal liegenlassen können. In diesem Sinne… mehr werde ich heute zu meinem neuen #Monatsthema nicht schreiben, nur ein kurzer Ausflug aus dem Arbeitsalltag.

Ihnen noch eine gute Woche.. und denken Sie dran: Sie (alleine) werden die Firma/die Welt auch nicht retten können. Doch zu dem „allein“ diesem Monat noch mehr. Denn der April gehört dem Team.

Und nach dem Lehrgang?

… ins Museum!

Was? Wieso denn jetzt Museum? Wir haben doch eben über die Zeit nach einem Lehrgang gesprochen? Was hat das miteinander zu tun? Nun… ganz einfach. Ich habe mich Ende letzten Jahres entschieden meine Tätigkeit als Coach (–> siehe auch „ArbeitsweltCoach„) weiter zu entwickeln. Oder auch meiner Realität anzupassen. Denn als HR Manager habe ich oft die Situation, dass ich Teams/Abteilungen bei der Entwicklung behilflich bin. Ich versuche also mit der Führungskraft das Team zu gestalten, die Zusammenarbeit bzw. Kommunikation innerhalb des Teams zu verbessern. Und so habe ich die einmalige Erstauflage der Teamworks GTQ mbH genutzt und eine Weiterbildung zur Teamentwicklerin/Teamgestalterin begonnen.

Modul 1 fand im November 2016; Modul 2 jetzt Anfang Januar 2016. 3 Tage kompakt, voller Wissen, hohes Niveau und ebenso hohe Erwartungen. Großartige Trainer-/Beraterkollegen und zwei Ausbilder, die mit ihrem großen Erfahrungsschatz und Methodenkoffer einen richtig die Lust auf mehr machen. Nach dem jeweils 1. Tag (also Donnerstag Abend) war ich so erschlagen… sowohl sprachlich, geistig angereichert… ich wollte und konnte nur noch visuell aufnehmen. Und so habe ich mir jeweils einen Museumsbesuch als Tagesabschluss gegönnt. Passt in Hamburg übrigens hervorragend, da die Museum am Donnerstag bis 21 Uhr aufhaben.

Im November war ich im Bucerius Kunst Forum in der Ausstellung „Von Poussin bis Monet. Die Farben Frankreichs“.

Und im Januar in der Kunsthalle in der Emil-Nolde-Ausstellung.

Für mich beide Male eine große Freude… einfach nur mit den Augen wahrnehmen und fast alle anderen Sinne (nach so einem anstrengenden Lehrgangstag) ruhen lassen. 🙂

PS: Und wie man wirklich nach dem Lehrgang „nachhaltig“ bleibt… das folgt ein anderes Mal.