21. Dezember 2018

Heute habe ich meinen letzten Arbeitstag für dieses Jahr.

Zeit einmal über das vergangene Geschäftsjahr nachzudenken und evtl. Rückschlüsse bzw. Impulse und Ideen für 2019 zu sammeln.

Ich werde diesen Adventskalender auch mit dem heutigen Beitrag schließen. Denn das ist ein Grundsatz für mein Berufsleben: klare bzw. klarere Grenzen zu ziehen.

Das Jahr war turbolent, bunt und hatte manch unerwartete Wendung. Doch das entspricht sicherlich einem Muster, dass viele Berufsbiografien in der heutigen Zeit aufweisen.

Nichts ist so stetig wie der Wandel.

Change war auch ein großes Thema in meiner Funktion im Bereich Personalentwicklung. Auch da bin ich gespannt, wie es 2019 weitergehen wird. Ich habe für mich persönlich entschlossen, dass dieses Engagement im kommenden Jahr kleiner werden soll.

Ich möchte mich anderen Zielen bzw. Themen widmen.

Und ja, eins davon ist auch das Verfassen von Beiträgen für diesen Blog. Ich hatte in einem Türchen vor wenigen Tagen schon das Motto „Strategie“ ausgegeben. Bleiben Sie dran. Denn für einen Richtungs- oder Strategiewechsel ist es nie zu spät.

Ansonsten wird mich das Thema Anpassung von Organisationen an die zunehmende Komplexität oder wie oben erwähnt den Wandel interessieren. Aber dann eher schriftlich hier im Blog.

Mehr gibt es zu meinem Jahresrückblick nicht zu sagen.

Einzig Ihnen und Ihren Angehörigen frohe + geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch zu wünschen.

Bleiben Sie mir gewogen.

20. Dezember 2018

Als Personaler aus Leidenschaft und Coach ist das Thema „Talentmanagement“ ein nie endender Pool für Gespräche und Diskussionen.

Doch zu Weihnachten bzw. zum Jahresausklang kann man auch der Worte einmal genug sein lassen. So auch hinter dem heutigen Türchen. Ich werde Ihnen einfach ein Video zeigen, dass Mut machen soll, sein Talent zu zeigen… es mit anderen Menschen zu teilen… sie an dem Talent teilhaben zu lassen. Nur Mut!

Viel Vergnügen damit!

19. Dezember 2018

Viele Unternehmen geben sich Mühe mit ihren Weihnachtsgrüßen. Auch ich hatte gestern eine Weihnachtskarte auf meinem Platz liegen. Eine nette Geste.

Und so wird das heutige Türchen auch keinen großen Gedankenaustausch zu Themen der Arbeitswelt präsentieren… sondern einfach das derzeit beste Weihnachtsvideo, dass eine Firma als Weihnachtswerbung einsetzt.

John Lewis & Partners Christmas TV Werbung: „The Boy and The Piano“

Wer die Videos aus den Vorjahren sehen möchte, findet auf dem YouTube-Kanal der britischen Warenhauskette die anderen Kurzfilme.

18. Dezember 2018

Den heutigen Post könnte ich auch mit „Seien Sie mutig!“ kennzeichnen.

Aber von Anfang an. Es war ein Gespräch auf dem Weihnachtsmarkt; ob Glühwein oder Kinderpunsch ändert nichts an der Tatsache.

Zumindest schilderte ein Bekannter, dass er sich auf Stellen bewirbt, die durchaus nicht immer seinem Qualifikationsprofil entsprachen, sondern (O-Ton) „Auch mal eine Nummer zu groß sind!“.

Große Verblüffung in der Runde. Von „Wow…Bist Du mutig!“ bis zu „Das ist doch Blödsinn!“ waren alle Rückmeldungen dabei. Ich war neugierig. War es Selbstüberschätzung oder wirklich Mut?

Der Bekannte wurde konkreter und berichte, dass er schon das ein oder andere Mal Glück gehabt hatte und trotzdem einen Job bekommen hatte. In zwei Fällen zwar einen anderen Job, der eher seinem Profil entsprach. Aber seine Strategie hatte zum Erfolg geführt. Hier wurden meine „Coaching-Antennen“ aktiv.

Wenn man Mut und Ehrgeiz beweist, dann kann man zwar als nicht passend aussortiert werden. Es kann sich aber.auch etwas ergeben, mit dem man nicht gerechnet hat = wirklich einen Job zu bekommen. Aber wenn man es nicht versucht und ergo weniger selbstbewußt sich verkauft, könnte man sich Optionen verbauen bzw. auch eine Tür verschließen, von der man vorher nichts wusste (dass sie überhaupt existiert).

In diesem Sinne Ihnen viel Mut…und greifen Sie ruhig mal nach den Sternen. Mehr zum Thema Bewerbungsstrategie in 2019 hier auf meinem Blog.

17. Dezember 2018

Wir befinden uns in der 3. Adventswoche und es geht schnellen Schrittes auf Weihnachten zu. Wer bis jetzt – z.B. beruflich bedingt – noch nicht viel erledigen oder vorbereiten konnte, dem möchte ich aus meiner neuen Rubrik „Bullet Journal“ (hier findet ihr meine erste Empfehlung/das erste Posting dazu) das folgende Video bzw. die Tipps daraus empfehlen. Ich schaue selber morgen, an meinem freien Tag, mal rein und übertrage die ein oder andere Idee in mein Bullet Journal.

„Weihnachtsplanung im Bullet Journal“ – Diana Meier-Soriat

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Ihnen einen guten Start in die 3. Adventswoche.

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* YouTube-Video zuletzt abgerufen am 16.12.18

16. Dezember 2018

Den gestrigen Samstag habe ich mit etwas „Kreativem“ verbracht. Schon seit ein paar Jahren bedanke ich mich zu Weihnachten für die gemeinsame Zusammenarbeit.

Warum?

Über das Jahr ist nicht immer alles einfach gewesen… der ganze Stress, die vielen Termine und die komplexen Themen. Da finde ich es nur angemessen, dass man zum Jahresausklang auch einmal über die gemeinsame Zeit nachdenkt und mit dem Jahr abschließt. Und das tue ich gerne mit einem kleinen „Dankeschön“.

Hier nun das Ergebnis für dieses Jahr…

In diesem Sinne: auch Ihnen ein Dankeschön für das Begleiten durch das Jahr. Auch wenn es 2018 ruhiger war. Aber manchmal geht das wirkliche Leben einfach vor.

15. Dezember 2018

Gibt es das noch: normale, postalische Weihnachtsgrüße?

Wo früher sich Fensterbänke unter bunten Weihnachtskarten bogen, sieht man heute nur noch eine handvoll Karten.

Man schreibt per Mail oder ruft es sich freudig am Telefon entgegen.

Sollten Sie auch noch zur raren Spezies der „Schreiberlinge“ gehören, dann mag der heutigen Tipp auch für Sie etwas sein.

Ich hole noch einmal etwas aus und rufe das Thema „Sketchnotes“ auf; Sie können übrigens hier mit der Kategorie auch alle vorausgegangen Türchen zum Thema öffnen.

How to draw a Quickie: Santa*

Das gibt Ihrer Weihnachtspost (übrigens egal ob beruflich oder privat) einen persönlichen Touch. Ich wünsche viel Vergnügen und einen guten Start in den 3. Adventssamstag!

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* zuletzt abgerufen am 14.12.2018

14. Dezember 2018

Aktuell lässt mich der Begriff „Eigenverantwortung“ im Unternehmenskontext nicht los.

Wer übernimmt für sein Dasein und Fortkommen die Verantwortung? Meines Erachtens ist das nicht immer „nur“ die Führungskraft. Auch wenn Kritik an Führung und deren Fehlverhalten immer mal wieder trendet.

Nein. Ich gehe weiter. Wenn ein Vorgesetzter besagten Mangel an den Tag legt oder aus sonstigen Gründen dem Mitarbeiter nicht hilfreich zur Seite steht, dann gehört es für mich (schon seit Schultagen, Gruß an H. Pâmer bzw. Fr. Möller) zum guten Ton eigenverantwortlich / im Rahmen meiner Möglichkeiten und darüber hinaus Dinge bzw. Themen voranzutreiben.

Warum warten, wenn man selber tätig werden kann?

Warum sich wie in einer Ohnmacht der „Obrigkeit“ ergeben?

Jetzt mögen manche meiner Leder kritisieren: das klingt nach Rebellion.

Nun…als gut ausgebildeter BWL-LER sage ich da nur: das kommt darauf an.

Will heißen: Engagement, Eigenverantwortung oder aktive Teilhabe an der Gestaltung (z.B. des tägl. Arbeitsablaufes) bedürfen auch immer gewissen Rahmenbedingungen. Man fängt klein an und erarbeitet sich dadurch auch Freiräume, um wahre Eigenverantwortung leben zu können.

Manchmal ist es wie bei einem Tanz: drei Schritte vor und zwei zurück, eine Wellenbewegung… ein Tanz um das große Ganze.

Können Sie mir folgen?

Es gibt für Eigenverantwortung kein richtig oder falsch. Es gibt nur Mut und den Willen zur Veränderung. Letzteres ist unabdingbar. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

In diesem Sinne…Ihnen einen schönen Tag und einen guten Start in das 3. Adventswochenende.

13. Dezember 2018

Heute habe ich ein aktuelles Thema hinter dem Türchen des Adventskalenders versteckt.

„[…]Problemfaktoren in klassischen Projekten: fehlende Disziplin, mangelnder Fokus, fehlendes Commitment, toxische kulturelle Rahmenbedingungen etc.[…]“*

Bei dieser Auflistung kam ich ins Grübeln.

Das sind aus meiner Sicht nicht nur die sog. „Prolemfaktoren“ in Projekten. Es sind generelle Hinderungsgründe für Organisations- bzw. Kulturentwicklung.

Ja, ich gehe sogar soweit diese Faktoren als größte Showstopper für innerbetriebliche Entwicklung zu klassifizieren.

Disziplin: jeden Tag sein Päckchen zu schultern und freudig der immer größer werdenden Komplexität sowie Arbeitslast tapfer entgegen zu treten. Irgendwann macht auch der tapferste Indianer schlapp.

Focus oder auch Prioritäten zu setzen: hier stelle ich gerne die Frage nach Selbst- vs. Fremdbestimmung und mangelnder Führungsklarheit (-》den Focus im Big Picture den eigenen Mitarbeiter nahe zu bringen).

Und wenn noch nicht genug wäre, fehlt es auch an Commitment -》doch a) wer mag es einen einfachen Rädchen am Rad übelnehmen, wenn er bei der 5. Reorganisation oder dem 7. Führungswechsel nicht sofort „Hurra“ schreit und eine abwartende Haltung einnimmt, weil er nur in Ruhe seinen Brotjob erledigen will? Und b) wie sieht es mit der Vorbildfunktion der Führungskräfte aus? Leben sie das vor und können ihr Team mitreißen?

Toxische Unternehmenskultur: wer vermag hier noch zu atmen, zu überleben? Ich fine: diese Frage stellt sich nicht mehr und ich möchte hier keine KPI’s anschauen müssen. Es mag Zeiten gegeben haben, da war dies zielführend. Aber angesichts sich wandelnder Erwartungen (Stichwort Generation Y) an Unternehmen ist das ein totes Pferd.

In diesem Sinne: steigen Sie ab und kommen Sie gut durch den Tag.

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* https://twitter.com/cmueller80/status/1073088627188609025 – zuletzt abgerufen am 13.12.18

12. Dezember 2018

Ich hatte ja berichtet (siehe hier), dass wir diese Woche einen Workshop im Sinne einer Teamentwicklung durchführen. Ein Bestandteil war – neben dem Erkennen was bringt das Team schon an Stärken mit bzw. welche Erwartungen hat das Team an die Führungskraft – auch das Finden gemeinsamer (Team-) Ziele.

Zusätzlich zu meiner Moderatorenrolle war ich auch Beobachter. Das Team hat sich zwar organisatorisch neu gefunden, aber es sind keine neuen Mitarbeiter, sondern eine zusammengewürfelte Truppe aus verschiedenen Teams.

Hierbei fiel mir auf: es geht auch ganz oft um Rituale. Das reichte von der gemeinsamen Zigarettenpause bis hin zum Teammeeting.

Oder – wie vielleicht bei dem ein oder anderen von Ihnen auch – um das Besuchen einer gemeinsamen Weihnachtsfeier. Doch was ist dran? Was sind Rituale und warum sind sie wichtig?

Dazu kann ich – aus eigener Erfahrung und als Teil meiner Ausbildung als Teamentwickler/Teamcoach bei Teamworks GTQ mbH – heute das folgende Buch empfehlen:

Und konkret zum Thema Rituale könnte man über die Buchsuche einer großen Suchmaschine den betreffenden Auszug finden, den ich hier zitiere:

„In der Startphase sind auch die Themen Kultur und Werte wichtig. Sie müssen Orientierung geben bei der Suche Ihrer Mitarbeiter nach den formellen und informellen Regeln. Dazu gehören auch gemeinsame Rituale […]“**

Treffender hätte ich es nicht umschreiben können. Das war auch heute gut zu sehen. Es ging um ein Finden von Gemeinsamkeiten, die das Team stark machen. Ich wünsche ihnen auf dem Weg viel Erfolg. Und Ihnen allen einen schönen Tag. Ich werde heute einem Ritual meines Teams folgen und vielleicht kommt dann der Blogpost für Donnerstag etwas später raus. In diesem Sinne!

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* Der Link ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Beim Erwerb über diese Verlinkung erhalte ich eine kleine Verkaufsprovision. Der Kaufpreis des Produktes verändert sich nicht.
** Vgl. Hofert/Visbal, „30 Minuten Teams führen“, 2016, S. 28