Frauen in ungewöhnlichen Berufen

Wie schon vor 2 Tagen berichtet, heute war #Equalpayday – mehr dazu in diesem Post vom 18.03.2015. Und ich wollte heute etwas über ungewöhnliche und starke Frauen schreiben. Denn trotz aller Ungleichheit in der Bezahlung… es gibt Frauen, die gehen ihren Weg. Und haben Berufe, deren Ausübung in ihrem Land nur Männern vorbehalten sind. Aber dadurch lassen sie sich nicht beirren. Sie übernehmen Verantwortung für ihr Leben und lassen sich nicht von Männern von ihrem Job abhalten.

Hier meine heutige Auswahl… vielleicht wird aus dieser Idee auch eine kleine Reihe. Denn ich werde weiter nach Frauen in ungewöhnlichen Berufen Ausschau halten und hier davon berichten. Denn seinen eigenen Weg gehen und Verantwortung zu übernehmen, das gehört hierher. Berufe, die auch viele Stolpersteine oder Hindernisse mit sich bringen, wer an sich glaubt, der kann auch diese überwinden.

In vielen afrikanischen Städten ist das Moto-Taxi ein fester Bestandteil im täglichen Verkehrschaos. Mehr als 5000 gibt es in Kigali, der Hauptstadt von Ruanda. Und der Podcast der WDR2 Weltzeit berichtet über die einzige Frau unter ihnen. Auch als MP3-Download verfügbar. Der Link weist auf die ganze Sendung; der Bericht aus Ruanda läuft ab Minute 15:17.

Einige Zeit zuvor habe ich einen Bericht über diese Taxifahrerin gehört und hier noch einmal wiedergefunden. Sara fährt Taxi. Normalerweise nichts ungewöhnliches… jedoch ist Sara in Afghanistan zu Hause. Dort haben kaum Frauen einen Führerschein bzw. noch weniger arbeiten sie als Taxifahrer.

Über eine Bekannte habe ich – auf der Suche nach weiteren Geschichten – über Facebook den Hinweis auf eine weitere Taxifahrerin gefunden. Nour Gaber fährt in Kairo Taxi. Der Zeitungsbericht ist auf Englisch. Aber auch in sie ist einige der wenigen Frauen, die in ihrem Land diesen Beruf gewählt haben. Bei der Recherche zu meinem Post habe ich noch einen Artikel gefunden, wo erneut über Nour Gaber berichtet wird. Jetzt plant sie die Eröffnung einer Taxischule für Frauen.

Bis jetzt waren meine Beispiele immer Taxifahrer. Das ist für Deutschland zwar kein ungewöhnlicher Beruf. Aber auch in Deutschland gibt es Frauen in Berufen, die sicherlich als ungewöhnlich bezeichnet werden können. Einige Beispiele finden Sie in diesem Zeitungsbericht.

Gleiches gilt übrigens für meine Suche via Twitter: hier wurde ich auf diesen Artikel aufmerksam gemacht. Der beinhaltet zwar auch Männer in ungewöhnlich (weiblich dominierten) Berufen; aber passt zu dem heutigen Post sehr gut.

In diesem Sinne… es gibt viele starke Frauen, die ihren Weg gehen. Mein aufrichtige Bewunderung für ihre Stärke, ihren Mut und die Kraft sich täglich in einem männlich dominierten Umfeld durchzusetzen.

Wenn Sie weitere Beispiele haben, dann freue ich mich über Ihre Rückmeldung. Der März hat noch ein paar Tage… und da würde ich gerne noch über ungewöhnliche Berufsbiografien berichten.

Viel Spass beim Stöbern.

 

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Equal Pay Day

Krawatte

Den März hatte ich ja mit einem Zitat über “Krawatten” eröffnet. Übrigens am Ende dieses Beitrages lesen Sie die Auflösung.

Beim Thema Krawatten haben sicher viele an ein Männer-Thema gedacht. Richtig…. im März (wie übrigens jedes Jahr) geht es um Männer. Und zwar am “Equal Pay Day”. Der in 2015 am 20. März (also in 2 Tagen) stattfindet.

Wenn Sie jetzt zu den Frauen gehören, die aufschreien… keine Sorge. Es geht immer wieder um Männer, die mehr bzw. besser verdienen, als ihnen gleichgestellte/hochqualifizierte und begabte Frauen. Oder warum gibt es jetzt auch eine Frauenquote in Deutschland? Doch dazu ein anderes Mal mehr.

Zurück zum Monatsthema bzw. Symbol: “Krawatte”. Wie kann man den Unterschied im Business deutlicher beschreiben, wenn es um diese Symbol männlicher Eitelkeit geht. Und so habe ich den März für die Krawatte – als mein diesjähriges Zeichen zum “Equal Pay Day” – ausgerufen. Warum “dürfen” nur Männer eine Krawatte tragen oder Frauen, die dies tun, werden als Emanzen verschrien?

Zurück zum Hintergrund meiner Wahl: jedes Jahr im März wird ein Tag der gleichen Bezahlung = “Equal Pay Day” statistisch errechnet. Hierbei geht erst einmal um das Ungleichgewicht in der Bezahlung zwischen Männer und Frauen für die gleiche Tätigkeit. Die 79 Tage (über den Jahreswechsel hinaus) bezeichnen den statistisch gemessenen Zeitraum, den weibliche Mitarbeiter (statistisch) länger (als ein Jahr) arbeiten müssen, um das gleiche Gehalt wie ihre männlichen Kollegen zu bekommen.

Mehr dazu lesen Sie u.a. auf der Website des BPW Germany e.V. zum “Equal Pay Day”, der BPW hat diesen die 2008 zum 1. Mal in Deutschland als Tag der “Roten Tasche” ausgerufen.

Und am Freitag können Sie hoffentlich interessante Geschichte – mit #followerpower – über ungewöhnlich starke Frauen in Männerberufen lesen.

Ihnen einen schönen Tag .. und nicht vergessen: rote Tasche tragen … oder zur Abwechslung mal eine rote Krawatte. Was meinen Sie? :-)

Und wer sich noch mit einer roten Tasche oder Krawatte eindecken möchte… schauen Sie mal in Ihrer Stadt. Bei uns gibt es eine Sonderaktion des lokalen Handels anlässlich des “Equal Pay Day”.

Lösung: “Das verlorene Symbol“* von Dan Brown.

* Amazon Partnerlink

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Monatsthema März

Ich habe ein paar Tage gebraucht, um aus vielen Anregungen mein Thema für den Monat März auszuwählen. Doch das Thema hat (mal wieder) mich gefunden.

Und beginnen möchte ich mit einem Zitat, dass nur indirekt mit dem Thema zu tun hat. Aber die Ausführungen dazu bleibe ich Ihnen heute schuldig… schauen Sie in den nächsten Tagen einfach mal nach der Antwort hier im Blog.

[…] Krawatte […] diese alte Kriegstracht [die] Tag für Tag von modernen Bürokriegern angelegt [wird], um ihre Feinde beim Kampf an den Konferenztischen einzuschüchtern. […] *

Heute interessiert mich vielmehr: wissen Sie, aus welchem Buch das Zitat stammt?

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Türen und Wege

 

Mein Februar-Thema schlummerte wohl schon länger in meinem Kopf herum. Oder besser: in meiner mobilen WordPress – Version.  Und zwar in dieser (jetzt erst) veröffentlichten Form.

Oft werde ich von Kunden bzw. auch Mitarbeitern oder Bekannten gefragt: wann bzw. warum entscheidet man sich für ein Coaching.

Mit Hilfe eines Zitates aus der Zeitung bei meiner Samstagslektüre öffnete sich die Idee für diesen Beitrag.

Es gehört Mut dazu, der Krise die Tür zu öffnen […].

Dies war die Aussage von Birgit Unger in einem Beitrag der WAZ unter der Überschrift: “Wenn das Leben uns herausfordert”. Den vollen Artikel finden Sie hier.*

Und als Coach sehe ich diese Türschwelle genau als die Stelle im Leben, wo man sich für ein Coaching entscheidet. Ich kann helfen die Tür weiter (als nur einen Spalt) zu öffnen. Oder auch das Schloß an bestimmte Themen anzubringen = sie loszulassen und sich neuen Wegen zu öffnen.

Doch der erste Schritt muss immer vom Klienten ausgehen. Ich begleite dann ein Stück des Weges.

Ein schönes Bild für einen Beruf. Oder?

Tuer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

* Artikel zuletzt abgerufen am 26.02.2015

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Neu im Blog: ein zentrales, monatliches Thema

Ab sofort werde ich ein monatliches Thema ankündigen, zu dem Sie verschiedene Artikel, Links bzw. Empfehlungen, Veranstaltungshinweise oder auch nur Retweets auf Twitter erhalten können.

Für Februar – angeregt durch ein Webinar am gestrigen Abend – werde ich mich dem Thema “Karriereplanung” bzw. “Karrierewege” widmen.

Meine erste Empfehlung (neben der Verlinkung auf die Karriereplattform access, die gestern das Webinar veranstaltet hatte) gilt dem folgenden Artikel:

“How to choose the right career path” (auch in meinem LinkedIn-Profil zu finden). Richard Branson über Karriere, Unternehmertum und wie ein Karriereweg aussehen kann.

Wie gefällt es Ihnen?

Ich persönlich finde folgende Aussage am Wichtigsten:

“Get out there and start a business. […]but until you commit to one idea and give it everything you have got, you won’t know how enjoyable starting a business can be, or if entrepreneurship is even a good fit.

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Problemlöser

In dem heutigen Newsletter des Online-Magazins “Zeitzuleben” bin ich über den Artikel “Problemlöser sein” hängengeblieben. Eigentlich mehr aus dem Grund, da ich in den letzten Woche a) mit Coachees zum Thema “welche Stärken habe ich” diskutiert habe und –> Problemlösefähigkeit eine gut zu umschreibende Stärke ist und b) selber mir (im Nachhinein) einmal wieder Gedanken über die “eigenen Stärken” gemacht habe. Ja, genau zum Thema “Problemlösefähigkeit” und wie ich es heute (mit meiner jetzigen Erfahrung) umschreiben würde.

Meine jetzige Tätigkeit lässt sich zwar ganz gut mit dem Begriff “People-Manager” umschreiben. Aber insbesondere in Zeiten, wo Unternehmen reorganisieren, läuft nicht jeder Prozess einwandfrei. Ich spreche da aus Erfahrung. Und ich war (und bin es noch) immer derjenige, der dann einfach “weitermachen” möchte… eine Lösung finden möchte, produktiv/effektiv etwas vorantreiben möchte. Als derjenige, der lange grübelt und evtl. anfängt zu jammern. Wobei “kollektives” Jammern auch manchmal hilfreich ist. Aber – so haben mich die letzten Wochen auch gelehrt – hat Jammern immer die Tendenz in eine Negativ-Spirale abzurutschen. Von daher: von mir heute ein Plädoyer für nach vorne schauen, das Problem anpacken und Lösungen finden. Auch mal kreativ und “out-of-the-box”. Einfach mal raus aus dem Trott und die Augen öffnen. Denn wir sind zu schnell “betriebsblind” und sehen den Wald (z.B. die Lösung) vor lauter Bäumen (z.B. Problemen/ zu viel Arbeit) nicht.

Und wenn Sie mehr zum Thema hören wollen, dann schauen Sie einfach beim Zeitzuleben-Team einmal rein. Der heutige Selbstcoaching-Artikel dazu war wirklich sehr gut!

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Kennen Sie so einen? Einen “Pattex-Chef”?

Einige von Ihnen denken jetzt vielleicht: “Hoppla… will da jemand seinen Stuhl nicht abgeben?” Nein…. es geht hier nicht um Führungskräfte, die an ihrem Job hängen (kleben). Es geht vielmehr um “Chefs als größter Karrierekiller“.

In der Presseschau des Human Resources Managers vom 12. Januar 2015 gibt es ein Zitat des Tages, dass sofort meine Aufmerksamkeit gefesselt hat:

„Wenn Karriere bedeutet, immer wieder einmal sein Plätzchen mitsamt dem gewohnten Umfeld zu verändern und der eigene Chef dies boykottiert, bleibt Talenten oftmals nichts anderes übrig als geheime Flucht. Was keinen der Beteiligten freut: weder den Abgeber, noch den Aufnehmer und erst recht nicht den Deserteur.“ Kolumnist Martin Claßen warnt bei HAUFE, vor „Pattex-Chefs“, die zum Karrierekiller für Talente werden.

Das umschreibt ein Phänomen, dass mir während meiner Zeit alsTalentmanager des Öfteren begegnet ist. Jedes Jahr wenn es darum ging Talente (aus einer Potenzialanalyse) für weiterführende Maßnahmen zu nominieren, dann gab es jedes Mal das Theater: “Oh nein… dann fehlt er/sie mir für dieses Projekte/Aufgabe! Können wir nicht MitarbeiterIn XY nominieren? Der will doch sowieso wechseln und ist nicht so kritisch für den Erfolg meines Teams.”

Und die Umschreibung “Pattex-Chef” trifft hier zu 100% zu und ich habe noch nie einen besseren Begriff dafür gefunden. “Karrierekiller” klang für mich immer so agressiv.

Vielleicht ist auch die Ähnlichkeit zur Formulierung “er/sie hat Pattex am Ar…” der Grund für die Attraktivität des Titels bzw. es erleichtert die Assoziation.

Hier der Link zum Original-Artikel; er ist Teil einer Serie/ Kolumne zum Thema Talent Management. Martin Claßen umschreibt dort sehr treffend, dass Vorgesetzte oftmals das Hindernis bei innerbetrieblicher Weiterentwicklung sind. Er beschreibt Theorie und Praxis. Aber – so zumindest für mein Empfinden – bleibt er doch nur an der Oberfläche und bietet keine Ansätze für einen Weg aus der Karriereblockade. Wenn ich an dieser Stelle wieder meine drei Hüte aufsetze, dann würde ich als Personaler auf den Vorgesetzten eingehen und versuchen den Grund für seine Ängste zu finden. Eventuell ist das ja ein Thema aus dem Bereich Recruiting, da er fürchtet nicht sofort Ersatz zu finden. Aber hier kann m.E. nur ein ganzheitlicher Ansatz eines HR Business Partners helfen und nicht “autonom” arbeitende Kompetenz-Center. Denn dann würde die PE das Thema Recruiting nicht Ernst nehmen. Der Coach in mir würde dem Mitarbeiter raten, sich nicht nur auf seinen Vorgesetzten zu konzentrieren. Klappern gehört zum Handwerk. Machen Sie auf sich aufmerksam, so dass auch die nächsthöhere Ebene Sie kennt und Ihr Fortkommen unterstützen kann. Und halten Sie Kontakt zu Ihrem HR Business Partner…. der kann Ihnen auch bei einem “blockierenden” Chef helfen. :-)

Der Mitarbeiter in mir würde sagen: das ist echt schwierig. Aber machen Sie sich klar, dass nur Sie allein für Ihr Fortkommen verantwortlich sind. Wenn Sie sich auf andere Menschen (z.B. Ihren Chef) verlassen, dann kann es passieren, dass Sie übersehen werden.

Und sollten Sie noch mehr Strategien benötigen, um einem “Pattex-Chef” zu entkommen, dann wenden Sie sich doch an Ihren “Arbeitswelt-Coach”! 

PS: Übrigens gehören noch folgende Artikel zu der Serie:

 

 

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Wie lange wünscht man sich “Frohes neues Jahr”?

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Ich habe auf Twitter eine interessante Frage gelesen, die ich mit diesem Post auch Ihnen stellen möchte.

Wie lange (noch) beglückwünscht man sich zum Jahreswechsel bzw. wie lange kann man bei einer Begrüßung noch “Frohes neues Jahr” oder einfacher “Frohes Neues” wünschen?

Spontan dachte ich: das hängt für mich a) von den Personen und/ oder b) der Art der Beziehung ab.

Will heißen: im beruflichen Umfeld stimme ich Lori zu: max. 7 Tage bzw. noch in der ersten vollen Januarwoche, für Kollegen, die dann erst aus dem Urlaub zurück sind.

Aber im privaten Umfeld würde ich die Frist bis Ende Januar ausdehnen. Bekannten (z.B. in meinem Coaching – Kollegen oder andere Personaler aus meinem Netzwerk) würde ich auch im Januar noch gutes Gelingen für 2015 wünschen. Denn hier geht es mir um die Zusammenarbeit/ den Austausch im ganzen Jahr und beim 1. Kontakt im Jahr (also im Januar) sehe ich diese Grüße durchaus als angemessen an.

Und Sie? Wie halten Sie das? Ich wünsche Ihnen jedenfalls ein erfolgreiches Jahr 2015.

Ihre
Annette Gerlach

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24. Dezember

Kalendertürchen24

 

 

 

 

 

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest, frohe und geruhsame Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Und wer noch ein Gedicht für Weihnachten braucht, dem empfehle ich “Weihnachten in den Straßen” von Josef von Eichendorff.

 

 

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23. Dezember

Kalendertürchen23

 

 

 

 

 

Nur noch 1x schlafen und dann ist Weihnachten. Dafür gibt es heute die letzte Empfehlung für einen Online-Adentskalender. Dieses Mal von der Welt; hier finden Sie das große WeltN24-Weihnachtsgewinnspiel. Viel Spass damit und eine gute letzte Nacht vor Weihnachten!

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